als erstes mussten wir mit dem zug eine halbe stunde in einen vorort von kyoto fahren. dort sind wir in einen pinselladen gegangen. dort werden in traditioneller art und weise pinsel hergestellt.
wir haben uns alle vor den handwerker gekniet und haben zugeschaut wie er einen pinsel herstellt und uns alles dazu erklärt.
es gibt verschieden arten von pinsel, für jeden braucht man ein ganzes jahr um die herstellung zu meistern. um dieses handwerk komplett zu erlernen muss man 10 jahre in lehre gehen!!!man kann pinsel aus allenmöglichen fellarten machen, wie z.b. fell von schafen, rindern, wild, pferden, wieseln, eichhörnchen,etc, aber auch alle möglichen arten von vögeln wie pfauen. von den tieren nimmt man entweder haar vom bauch, nacken oder rest. dabei gibt es unterschiede in der qualität. in 15 schritten wird ein pinsel hergestellt. alles ziemlich kompliziert.

und auch alle größen sind möglich, wie man sieht! es funktioniert sogar mit menschenhaar. aber dann nur von babys, denn die haare dürfen nicht geschnitten worden sein. in japan ist eine tradition, dass man das mit den ersten haaren des babys als andenken macht.
anschließend sind wir zu einer kaligrafin nach hause gefahren, die uns ihre kunstwerke näher bringen wollte. wer mich kennt weiss, dass ich für interpretationen von texten oder bizarrer kunst wenig übrig habe, so war es auch hier.sie hat uns einige werke gezeigt die sie auf papier hatte. dazu ihre gedanken und absichten. dann einige malereien auf gardinen! diese hat sie dann um einige mädels von uns gewickelt und an einer dann noch dran rumgemalt. :)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen