Mittwoch, 22. November 2006

sushi und pachinco



am ersten abend in kyoto hab ich mich wieder mit franzi getroffen.




ausgehungert sind wir in ein sushi restaurant gegangen. dort wird auf einem kleinen fließband, dass quer durchs restaurant verläuft, auf kleinen tellern essen angeboten. jeder kann sich nehmen was er will und den tellern entsprechend später gezahlt. auf den kleinen tellerchen ist z.b. unten aal, rechts kleine glibbrige tintenfische, links irgendein fleisch (?) mit zwiebeln. und alles mit reis und ein wenig wasabi (scharfe grüne paste).

anschliessend sind wir pachinco spielen gegangen. fast alle paar 100 m ist so eine kleine spielhölle mit etwa 100 automaten. diese spielautomaten sind sehr populär in japan. manche sitzen den ganzen tag dort und verballern ihre kohle. oder sie gewinnen und lassen ihre gewonnen kugeln in kästen neben sich stapeln!
es ist so laut in diesen räumen, meistens nur gedudel und grelle soundeffekte, dass ich mir ohrenstöpsel reinmachen musste! der sinn des spiels ist ... ? keine ahnung, jedenfalls nicht genau. da alles auf japanisch ist und kein mensch dort englisch kann und es erklärt mussten wir es einfach mal testen.
man kauft so kleine metallkugeln die man mit einem regler rechts unten nach oben schiesst. dort kullern die kugeln an kleinen stäbchen hinunter. sie müssen irgendwelche löcher treffen und dann gewinnt man wieder kugeln. ausserdem läuft parallel dazu ein computerspiel in der mitte auf dem bildschirm. jeder automat mit was anderem (rambo, american dream, karten, delphinen, etc). ich hatte eins, in dem ich ein held war der durch die gegend gerannt ist und monster töten musste. dafür gibts einen knopf (wo meine hand draufliegt) auf dem man wie ein wilder draufkloppen muss um zu treffen und so wieder kugeln gewinnen kann.
aber wie anfängerglück eben so ist haben wir 3000 Yen reingesteckt und 9800 Yen (65€) gewonnen! seinen gewinn bekommt man in plastikkarten ausbezahlt, die man an der kasse zu geld machen kann.

was ich aber auch sehr lustig fand, waren die aschenbecher! neben jedem automaten ist ein klappe die man öffnen kann. dort ascht man hinein, und die asche wird auf einem kleinen internen fließband abtransportiert!!!

letzter tag in tokyo

morgens zuerstmal auschecken. dann bin ich zur tokyo station, also dem hauptbahnhof, gefahren und hab dort meinen koffer verstaut.

und wenn ich schon in tokyo bin muss ich mir meiner arbeit/hobby entsprechend natürlich die TSE (tokyo stock exchange) anschauen!




aber wie auch in frankfurt ist die börse nix großartig spektakuläres mehr, da alles nur noch über computerhandel abläuft.
im gegensatz zur new yorker wall street. dort wird aus SPASS noch mit zettelchen und geschreie gehandelt. diese werden nach dem handel eingesammelt und per hand nochmal eingetippt! aber alles nur wegen der show. amis...

anschliessend bin ich nochmal schnell ins sony building gegangen und hab mir noch einen mp3 player gekauft, den es in deutschland noch nicht gibt. ;)

dann bin ich wieder mit dem shinkansen zurück nach kyoto gefahren. dort hab ich im kyoto tower hotel eingecheckt. leider haben die kein internet auf den zimmern und so musste ich 2 tage pause machen mit blogs schreiben (wer sich gewundert hat, dass nix neues mehr drin steht).